Dienstag, 3. Oktober 2017

Ausflug in den Wildpark in Landsberg am Lech

Mit meinem heutigen Ausflugstipp entführe ich Euch aus dem Allgäu heraus in das nahe gelegene Landsberg am Lech. Hier lädt der großzügig angelegte Wildpark zu einem ausgedehnten Spaziergang ein.

Wir starten am Parkplatz an der Von-Kühlmann-Straße. Von dort gehen wir zunächst den Lech aufwärts und kommen so vorbei am Karolinenwehr und weiter zur Karolinenbrücke. 

Über diese überqueren wir den Lech und zweigen dann bei der nächsten Möglichkeit nach rechts ab ins Klösterl. Schon nach wenigen Minuten erreichen wir den Wildparkweg. 
Von hier aus stehen uns mehrere Wegvarianten zur Auswahl. Eine Übersichtskarte am Eingang zum Park zeigt uns die verschiedenen Möglichkeiten auf.
Alle Wege durch den Wildpark sind breit angelegt und gut begehbar, somit kann man hier auch sehr gut mit dem Kinderwagen spazieren gehen.

Im Wildpark in der Pössinger Au findet Ihr unter anderem Wildschweine im Gehege sowie frei herumlaufende Rehe, Eichhörnchen und viele andere Waldbewohner mehr, denen man hier ganz nahe kommen kann. 

Außerdem bietet das Naturschutzgebiet einen Naturlehrpfad mit Informationstafeln, ein Kneippbecken mit Barfußweg und Pavillon, mehrere Spiel- und Liegewiesen und sogar einen kleinen Wasserspielplatz. 

Mehrere aufgestellte Tische im Park bieten Euch die Möglichkeit, eine kleine Pause einzulegen und um eine Brotzeit zu machen.

Wer auf dem Rückweg noch genügend Energie hat, kann noch etwas durch die Landsbergerer Altstadt bummeln - und vielleicht spendieren die Eltern den Kindern ja auch noch ein kleines Eis?!

Wie lange Euer Ausflug wird, liegt ganz an Euch. Je nachdem, wie Ihr Euren Familienausflug gestaltet, kann der Ausflug in den Wildpark in Landsberg ein toller Halbtagesausflug - oder sogar ein Ganztagesausflug werden.

Ich wünsche Euch viel Spaß im Wildpark in der Pössinger Au in Landsberg am Lech.

Euer Markus

Donnerstag, 21. September 2017

Der Piratenspielplatz in Bühl am Alpsee

Der heutige Tipp stammt von meiner Frau Lisa, die zusammen mit unseren Kindern den Piratenspielplatz in Bühl am Alpsee für Euch getestet hat:

Der Piratenspielplatz ist ein sehr vielfältiger und abwechslungsreicher Spielplatz für alle Altersgruppen. Der Besuch kann das Ziel des Familienausflugs sein, oder wunderbar mit einem Ausflug an bzw. rund um den Alpsee kombiniert werden.

Auf dem Spielplatz ist viel geboten für alle Altersklassen und auch den Großen wird es hier bestimmt nicht langweilig!
Gleich beim Parkplatz am Alpseeinformationshaus geht es los mit einem Hochseilgarten der besonderen Art und auch einen Kiddie-Parcours für die ganz Kleinen gibt es. Auf dem Weg zum Spielplatz laufen wir direkt an der Minigolfanlage vorbei. Außerdem warten ein Slackline-Parcours, ein Kletterfelsen und ein in den Boden eingelassenes Minitrampolin darauf, benutzt zu werden. 
Der Spielplatz ist in mehrere Bereiche eingeteilt. Rechts vom Weg gibt es ein Piratenschiff zum Entdecken, zum Klettern und seine Kräfte auszuprobieren und sich wie ein kleiner Pirat / Piratin zu fühlen. Links vom Weg gibt es für die ganz Kleinen eine kleine Rutsche, einen Sandkasten, eine Wippe, eine Schaukel und auch für die Größeren gibt es verschiedene Spielgeräte, eine Nestschaukel und eine extra lange Rutsche für die ganz Mutigen. Daneben befindet sich auch noch ein Wasserspielplatz - also Wechselklamotten nicht vergessen!

Wer Fahrräder / Laufräder mit dabei hat, kann von hier aus auch wunderbar ein Stück um den Alpsee fahren und so noch ein bisschen die tolle Umgebung auskundschaften und entdecken.


Den Kinderspielplatz erreicht man, wenn man auf der B306 von Immenstadt in Richtung Oberstaufen fährt. Rechts von der Straße gibt es mehrere (gebührenpflichtige) Parkplätze.  

Noch ein Tipp zum Schluss: Wenn man nicht allzu weit weg wohnt, sollte man den Piratenspielplatz nicht unbedingt in der Haupturlaubszeit ansteuern. Wir fahren außerdem meist bei nicht ganz so optimalem Wetter dorthin, denn dann ist der Spielplatz nicht zu voll.

Viel Spaß beim Ausprobieren,
wünscht Euch 
Lisa

Montag, 11. September 2017

Ein Ausflug - Zwei Burgruinen

Dieser Vorschlag führt uns in die Burgenregion im Ostallgäu.
Oberhalb von Eisenberg stehen gleich zwei Burgruinen, die es zu entdecken gilt - die Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg.

Oberhalb des Ortsteils Zell befindet sich die Schloßbergalm. Sie ist Ausgangspunkt für unseren heutigen Ausflug. Ein Parkplatz befindet sich direkt bei der Schloßalm. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Weg hinauf zur Alm. 

Wir folgen von hier aus dem Waldlehrpfad und erreichen schon nach wenigen hundert Metern den Zugang zur Burgruine Eisenberg. Von hier aus hat man nicht nur einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung sondern es gibt auch viel Spannendes zu entdecken - für Klein und Groß.

 

Nachdem wir alles ausgiebig angeschaut uns ausgekundschaftet haben, gehen wir weiter zur Burgruine Hohenfreyberg. Hier gibt es fast noch mehr zu entdecken. Außerdem sind im Innenbereich der Vorderburg mehrere Planen aufgespannt, die Schatten bieten (oder auch einen Regenschutz). An einem heißen Tag kann man hier im Schatten wunderbar Picknick machen, bevor man gemeinsam auf Entdeckungstour in der zweiten Burgruine geht. 

 

Nachdem wir auch hier alles ausgiebig erkundet haben, folgen wir dem Weg wieder zurück in Richtung der Ruine Eisenberg. Vor dem Zugang zur Ruine Eisenberg zweigen wir auf den Weg nach links ab und erreichen so nach wenigen Minuten wieder die Schloßbergalm. Dort kann man einige Ziegen im Gehege beobachten oder auch füttern und in der Alm kann man natürlich auch einkehren. 

Der gesamte Weg ist übrigens auch mit Kinderwagen sehr gut begehbar.

Für ältere Kinder bietet die Gemeinde Eisenberg einen Fragebogen "Burgenraterunde" zum Download an. Somit wird dieser Ausflug für ältere Kinder noch spannender!

Im Hochsommer kann man den Ausflug zu den beiden Burgruinen auch wunderbar mit einem Ausflug an den Badestrand am nahe gelegenen Weißensee kombinieren um sich dann noch ein bisschen im See abzukühlen.

Viel Spaß bei den Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg!

Euer Markus
 

Samstag, 26. August 2017

Der Eistobel im Westallgäu

Liebe Leserrinnen und Leser,

in den vergangenen Urlaubswochen konnte ich einige neue Ausflugsziele im Allgäu testen. 
Dennoch habe ich mich dazu entschieden, Euch heute ein Ausflugsziel vorzustellen, das ich immer wieder sehr gerne zusammen mit meiner Familie besuche: Der Eistobel zwischen Ebratshofen und Riedholz im Westallgäu. 

Der Eistobel ist ein wunderschönes und auch Eines der bekanntesten Naturerlebnisse im Allgäu. Darüber hinaus bietet dieses Ausflugsziel an den heißen Tagen außerdem eine willkommene Abkühlung. 

Der Zutritt in den Eistobel ist von zwei Stellen aus möglich. Der Haupteingang befindet sich auf der Argentalbrücke zwischen Grünenbach und Riedholz. 
Wir wählen jedoch immer den Zugang von der Ebratshofener Seite aus. Der Eintritt in den Eistobel ist gebührenpflichtig (Kleingeld mitnehmen - keine Wechselmöglichkeiten am Kassenautomaten des Drehkreuzes). 

Über die Staatsstraße 2001 erreicht man von Sinratshofen in Richtung Ebratshofen fahrend den Parkplatz des Eistobels am Schüttentobel kurz vor dem Ortseingang von Ebratshofen.

Zunächst überqueren wir die Staatsstraße und halten uns für einen kurzen Moment rechts. Anschließend folgen wir dem Wegweiser Richtung Eistobel über eine Fußgängerbrücke und biegen anschließend nach links ab. Wir kommen vorbei am Seniorenheim, bevor uns ein schmaler Pfad aufnimmt und in einer guten halben Stunde zum Eingangstor des Eistobels führt.
So erreichen wir zunächst den Stausee mit der 50 Meter hohen steilen Felswand.

Ab hier verläuft der Weg auf circa zwei Kilometern Länge meist parallel zur Argen durch den Eistobel - vorbei an schönen Wasserfällen, Strudellöchern, beruhigten Bachläufen mit Kiesbänken die zum Pause machen einladen und vielem mehr. 
Sollte man für die Pause eine der Kiesbänke planen, sollte man ggf. Badesachen oder Wechselkleidung mitnehmen.
 

Es gibt also viele unterschiedliche schöne und eindrucksvolle Naturerlebnisse im Eistobel zu bewundern. Das macht den Eistobel zu einem absolut spannenden und abwechslungsreichen Ausflugsziel für Klein und Groß. 

Spätestens am Aufgang zur Argentalbrücke kehren wir wieder um und laufen zurück in Richtung Ebratshofen.
Für Kinderwagen ist der Eistobel leider nicht geeignet.
Da die Wege häufig feucht und glitschig sind, ist ein festes Schuhwerk mit gutem Profil ein absolutes Muss!
Für Kinder unter drei bis vier Jahren ist der gesamte Weg erfahrungsgemäß zu anstrengend. Hier empfehle ich, eine Tragevorrichtung für Kinder (z.B. eine Kraxe) mitzunehmen.
Dann steht Euch aber bestimmt nichts mehr für einen schönen Ausflug im Wege.

Viel Spaß im Eistobel!
Euer Markus

Donnerstag, 10. August 2017

Der Wasserweg an der Durach

Im Durachtobel ist ein schöner Wasserweg angelegt, den ich Euch heute vorstellen möchte.

Hinter der ehemaligen Mühle am Ortsrand von Durach beginnt der schöne Wasserweg. Der Weg mit circa zwei Kilometern Länge führt zur Waldschenke. 
Am Rande des Weges sind einige Informationstafeln aufgestellt. Außerdem gibt es hier mehrere Spielgeräte für Klein und Groß. Dazu zählen unter anderem eine Hängebrücke, ein großer "Wasserlöffel", ein kleiner Spielplatz mit Rutsche und Hängematte und noch ein paar kleine Attraktionen mehr. So wird der Spaziergang durch das Tobel auch für die Kinder gewiss nicht langweilig. 


Auf der Höhe des kleinen Spielplatzes zweigt ein Weg ab, auf dem es in wenigen Minuten hinauf zu den Resten der Burgruine Neuenburg geht. Der Vorplatz unterhalb der Burg lädt auch zum Picknick ein.


Die Stelle bei dem "Wasserlöffel" ist bei heißem Wetter auch für eine Abkühlung in der Durach gut geeignet.

Der Wasserweg im Durachtobel ist ein schönes Ausflugsziel für Familien mit Kindern nahe Kempten, in dem man schnell mehrere Stunden verbringen kann. 

Der Weg durch das Durachtobel ist gut befestigt und kann auch mit Kinderwagen begangen werden.

Der Parkplatz direkt am Tobel darf nur von Behinderten genutzt werden. Alle anderen müssen den Parkplatz an der Schule in der Ortsmitte in der Vorwaldstraße nutzen. Von dort aus läuft man in ungefähr einer halben Stunde über den Bachtelweg bis zur ehemaligen Mühle.

Viel Spaß im Durachtobel.
Markus

Sonntag, 23. Juli 2017

Genusswandern im Großen Wald zwischen Wertach und Rettenberg

In meinem letzten Post habe ich Euch den Waldspielplatz im Großen Wald zwischen Wertach und Rettenberg vorgestellt. 
Wer will, kann jedoch auch den Besuch des Waldspielplatzes wunderbar kombinieren mit einer leichten, zweistündigen Wanderung durch den Wald, vorbei an schönen Bergwiesen und auch an drei bewirtschafteten Alpen. Diese Wanderung ist übrigens auch mit Kinderwagen gut begehbar.

Wir starten unsere Wanderung auf dem größtenteils geteerten Weg am Parkplatz am "Großen Wald" ungefähr in der Mitte der Staatsstraße zwischen Wertach und Rettenberg im Oberallgäu.
Vom Wanderparkplatz aus folgen wir der Fährte des "Schlauen Fuchses" bis zum Waldspielplatz. Hinter dem Waldspielplatz gehen wir weiter auf dem geteerten Weg, der stetig leicht ansteigend in mehreren groß angelegten Kurven verläuft. Nach ungefähr einer Stunde führt uns der Weg aus dem Wald heraus. 

Nun ist es nicht mehr weit, bis zur im Sommer bewirtschafteten Alpe "Vordere Kölle" (Willers-Alp). Wir gehen vor der Alpe nach rechts und folgen dem weiteren Weg, der leicht abwärts verläuft bis zur ebenfalls bewirtschafteten "Vorderburger Alpe" (Alpe Burgerschläg). Ab hier verläuft der Weg weiter abwärts in den Wald hinein. Am Ende des Waldes zweigen wir nach rechts ab und gelangen so nach kurzer Zeit zur bewirtschafteten "Alpe Metzeberg". Von hier aus ist es nicht mehr sehr weit, bis wir auf den Weg treffen, der uns nach links abzweigend wieder zum Wanderparkplatz zurückführt. 

Diese Wanderung kann ich auch Familien mit keiner oder wenig alpiner Erfahrung empfehlen. Die Anstiege halten sich in Grenzen und alle Wege sind sehr gut befestigt. Die Wanderung dauert etwas mehr als zwei Stunden.

Ich wünsche viel Spaß bei Eurer Wanderung rund um den "Großen Wald".

Markus